Führung durch die MR-Fertigung und das Siemens MedMuseum

Am 10.11.2017 war es wieder soweit, bereits zum zweiten Mal durften wir von Health Compass e.V. aus mit etwa 20 Mitgliedern die Magnetresonanztomographie (MRT)-Produktion von Siemens Healthineers besichtigen. Vorab gab uns Sales-Manager Sean Harrison, der die Regionen USA, Kanada und Australien verantwortet, einen Einblick in die Strategie des Weltmarktführers. Danach erfuhren wir in den Werkshallen mehr über die einzelnen Produktionsschritte und die verschiedenen Bestandteile eines MRTs. Für die Beantwortung von Fragen nahm sich Sean Harrison dabei immer viel Zeit und stand auch noch für das obligatorische Gruppenfoto im Anschluss zur Verfügung. Nach kurzer Pause ging es für uns dann direkt weiter zum Siemens MedMuseum, wo wir genau wie letztes Jahr wieder eine spannende Tour durch die Geschichte der Medizintechnik erhielten.

Obligatorisches Gruppenfoto nach einer erfolgreichen Führung

 


Case Study Workshop mit der Schön Klinik

Am 06.11.2017 konnten wir gemeinsam mit Dr. Martina Bielawski, Karin Obojes-Knappe und Leoni Reimann von der Schön Klinik sowie 14 motivierten Studierenden aus den Studiengängen WiWi, MiGG, MiM und MPM einen sehr interessanten und vielfältigen Workshop erleben.

Einleitend hat Dr. Martina Bielawski (Leiterin der Geschäftsentwicklung) spannende Unternehmenscharakteristika vorgestellt und praxisnahe Einblicke in die Unternehmensentwicklung einer wachsenden familiengeführten Klinikgruppe gegeben. Anschließend stellte Karin Obojes-Knappe (Senior Personalreferentin) die Schön Klinik als Arbeitgeber vor und gab dabei wertvolle Tipps zu Einstiegsmöglichkeiten und Bewerbungsverfahren. Bei Fingerfood und Getränken konnten wir uns austauschen und für die anstehende Case Study stärken.


Nach einer strukturierten Einführung in die Thematik des Cases aus dem Bereich strategische Unternehmensentwicklung wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. In den nächsten 90 Minuten galt es mithilfe eines Booklets, ausreichend Hintergrundinformationen und jeder Menge Teamgeist sowie Koordinationsgeschick, eine Lösung für die uns gegebene Fragestellung zu erarbeiten. Nach vier abwechslungsreichen Stunden haben sich unsere drei Gäste aus Prien noch ausreichend Zeit für Fragen genommen. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander haben den Abend zum regen Austausch genutzt.

 

Abschlussfoto nach erfolgreicher Bearbeitung der Case Study

 


Novartis-Vortrag zum Thema Market Access

Am 31. Mai berichtete Dr. Timo Wasmuth von Novartis, einem der weltweit führenden forschenden Pharmaunternehmen, zum Thema Market Access und stellte sich den Fragen der über 30 anwesenden Studierenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Unternehmensbereich Market Access beschäftigen sich mit der Frage, wie neue Produkte unter Berücksichtigung der unzähligen brancheninternen Regularien und Gesetze auf den Markt gebracht werden können. Diskutiert wurden in diesem Kontext auch die Rollen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sowie die Auswirkungen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG).

Kathrin Jeckel aus dem Bereich Human Resources gab im Anschluss einen Einblick über die Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten bei Novartis.
Es freut uns an dieser Stelle sehr, dass nur wenige Tage nach diesem sehr gut besuchten und interessanten Vortrag, erfolgreich eine der raren Praktikumsstellen bei Novartis mit einem unserer Studierenden besetzt werden konnte.

Hoher Andrang beim Vortrag von Novartis

 


Workshop mit Helios Kliniken

Am Montag, den 24. April, haben wir gemeinsam mit Vertretern der Helios Kliniken und über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen sehr interessanten Nachmittag erlebt. Julian Schwaller, 29-jähriger Klinik-Geschäftsführer der Helios Klinik in Breisach, leitete dabei einen Workshop, in dem die Herausforderungen für junge Führungskräfte im Management eines Krankenhauses thematisiert wurden. Personalerin Nadine Haß aus Karlsruhe und Sarah Henning vom Talentmanagement des Standorts Berlin erörterten mit den Studierenden in einem weiteren Workshop harte und weiche Faktoren hinsichtlich der Einstellung und Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Bereiche eines Krankenhauses.
Darüber hinaus wurden die verschiedenen Karrieremöglichkeiten im Unternehmen vorgestellt, wobei insbesondere das Trainee-Programm von Helios bei den Teilnehmenden auf großes Interesse gestoßen ist.

Teilnehmer des Workshops

Exkursion zu St. Jude Medical

Teilnahme an einer vom Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement organisierten Exkursion zum Medizintechnikunternehmen in Eschborn

Am 2. Dezember 2016 haben einige Mitglieder von Health Compass an einer, vom Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg organisierten, Exkursion nach Eschborn zu St. Jude Medical teilgenommen. Einen ganzen Tag lang haben wir hier interessante Einblicke in die verschiedensten Bereiche des global agierenden Unternehmens der Medizintechnikbranche erhalten. St. Jude Medical ist im Bereich der Kardiologie tätig und mit seinen Herzschrittmachern und Defibrillatoren weltweit führend.

Teilnehmer der Exkursion im Eingangsbereich bei St. Jude Medical in Eschborn

Besichtigung bei Siemens Healthineers

Führung durch die MR-Fertigung und das Siemens MedMuseum

Am Freitag, den 28. Oktober 2016, haben wir von Health Compass die MRT-Fertigung bei Siemens Healthineers in Erlangen besucht. In einer 70minütigen Führung hat uns Sales-Manager Sean Harrison einen eindrucksvollen Einblick in das Geschäft mit der diagnostischen Bildgebung gegeben. Auf Englisch erklärte er uns die Funktionsweise der Magnetresonanztomographie, wie es Siemens schaffte in diesem Bereich unangefochtener Weltmarktführer zu werden und gab uns einen anschaulichen Einblick in ausgewählte Fertigungsstufen der Produktion.

Im Anschluss haben wir in einer ebenfalls geführten einstündigen Tour das Siemens MedMuseum besichtigt, welches die Geschichte der Medizintechnik thematisiert, die in Erlangen maßgeblich geschrieben wurde.

besichtigung-healthineers_161028
Mitglieder von Health Compass vor dem Gebäude der MR-Fertigung Siemens Healthineers in Erlangen

An der Schnittstelle von Praxis, Wissenschaft und Politik

Austausch von Experten beim Symposium Versorgungsforschung am 14.10.2016

Am Freitag, den 14.10.2016, war Health Compass in Erlangen auf dem Symposium Versorgungsforschung, das ganz im Zeichen der Stärkung der Allgemeinmedizin stand. Dabei wurde das Thema von den Standpunkten der Forschung, der Politik, der Versorger selbst sowie aus Sicht der Allgemeinmedizin jeweils knapp, aber prägnant beleuchtet und diskutiert.

Während Professor Elmar Gräßel intensiv auf den evidenzbasierten Aspekt der Versorgungsforschung einging, der von der Identifizierung von Versorgungsdefiziten über Maßnahmenimplementation bis hin zur Evaluation von Implementierungsfolgen reicht, stellte Dr. Alfons Hollederer als Vertreter der Politik die Gesundheitsversorgung der Zukunft, die Bedarfsplanung und die Finanzierung im Ganzen in den Mittelpunkt. Er identifizierte hier eine klare Problematik dergestalt, dass Wissenschaft und Politik in vielen Bereichen der Versorgungsforschung noch nicht zusammen fänden.

Wichtige Zukunftsthemen seien aus Sicht der Gesundheitspolitik insbesondere Schnittstellen- und Vernetzungsforschung, innovative Versorgungskonzepte, die Versorgung multimorbider Patienten und chronisch Kranker sowie die Evaluation von Innovationen.

Aus Sicht der Versorger, vertreten vom Nürnberger Hausarzt Dr. Veit Wambach, seien in Deutschland besonders die Morbiditätsunterschiede innerhalb der Gesellschaft ein Problem. Soziale Ungleichheit produziere gesundheitliche Ungleichheit, lautet hier das Fazit und dass, obwohl die Vermeidung dieser sozioökonomischer Disparitäten in Deutschland eigentlich ein verfassungsmäßiges Ziel darstelle.

Prof. Antonius Schneider, als Vertreter der Allgemeinmedizin, stellte zunächst die vier Grundprinzipien der Allgemeinmedizin dar: Niederschwelliger Zugang zu Gesundheit, Langzeitbetreuung, umfassende Versorgung und Koordination der Versorgung.

Als Probleme, an denen anzusetzen sei, schilderte er insbesondere die in Deutschland häufig vorkommende unkoordinierte Versorgung, die wesentlich teurer wäre als die koordinierte sowie das daraus resultierende „doctor-shipping“ bei unkoordinierte Arztwahl. Eine flächendeckende hausarztzentrierte Versorgung wäre hier wünschenswert.

Zuletzt wurde von Staatsministerin Melanie Huml (CSU) noch der Promotionspreis für Doktorarbeiten verliehen, die sich der Allgemeinmedizin widmeten.

Initiiert und geleitet wurde das Symposium von Prof. Thomas Kühlein, der in Erlangen das Allgemeinmedizinische Institut leitet.

Mitglieder von Health Compass bei dem Symposium Versorgungsforschung in Erlangen